Abessinien, das Alpenland unter den Tropen und seine Grenzländer by Richard Andree

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By Abil Kile Posted on Nov 15, 2025
In Category - Neval
Andree, Richard, 1835-1912 Andree, Richard, 1835-1912
German
Ever wondered what it was like to explore a part of the world most Europeans had only heard rumors about in the 1800s? That's exactly what Richard Andree does in this book. It's not a dry geography lesson—it's the story of a place called Abyssinia, a rugged mountain kingdom in Africa that completely defied European expectations. Andree tries to make sense of a land often called 'the Switzerland of Africa,' with its own ancient Christian traditions, complex politics, and stunning landscapes. The real mystery is how this one kingdom managed to stay so fiercely independent while the map of Africa was being redrawn around it. If you like real-life adventure stories that read like detective work, this is a fascinating piece of the puzzle.
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Mit 80 Text-Abbildungen, 6 Tonbildern nach Originalzeichnungen von E. Zander, R. Kretschmer, H. Leutemann u. A. nebst einer Uebersichtskarte von Abessinien. _Leipzig._ Verlag von Otto Spamer. 1869. Verfasser und Verleger behalten sich das Recht der Uebersetzung vor. Druck von F. A. Brockhaus in Leipzig. VORWORT. Ein afrikanisches Alpenland, überreich an Schönheiten und Wundern der Natur, bewohnt von einem begabten Volke, das gleich uns zum kaukasischen Stamme gehört und mit den Negern nichts zu schaffen hat, eine an fesselnden Abenteuern reiche Folge von Reisen in dieses Land, endlich der Feldzug Englands gegen den eisernen, blutigen _Theodor_, der mächtig über Abessinien geherrscht, wie noch kein dunkelfarbiger König vor ihm – das ist es, was wir in diesem Bande des „Buches der Reisen und Entdeckungen“ den Lesern vorführen wollen. Abessinien hat von jeher der gebildeten Welt ein großes Interesse eingeflößt und nicht etwa erst die neueste romantische Episode seiner Geschichte uns diese „unter die Tropen gerückte Schweiz“ näher geführt. Dort, in der muthmaßlichen Heimat des schwarzhäutigen der durch die Bibel eingeführten heiligen drei Könige, besteht ja noch, abgeschieden und vergessen von den abendländischen Glaubensgenossen, inmitten heidnischer und muhamedanischer Völker, ein christliches Reich; dorthin verlegte das Mittelalter auch den Staat des fabelhaften Erzpriesters Johannes, dort entspannen sich Glaubenskämpfe gegen den Islam, die an Heftigkeit und blutigen Greueln ihresgleichen suchen, dort mühten sich endlich unsere Missionäre bis in die neueste Zeit erfolglos ab, die Bevölkerung zu einem reineren Glauben zurückzuführen. Staatsumwälzungen, Bürgerkriege folgen im bunten Wechsel einander. So erhebt sich vor unserem geistigen Blicke auf dem farbenreichen Hintergrund, den die Natur bietet, ein interessantes geschichtliches Bild, beginnend mit der sagenhaften Königin von Saba, endigend mit dem blutigen _Theodor_, und fesselt unser Interesse an denselben afrikanischen Boden, der, wenn man von Aegypten und den durch die Araber begründeten Reichen absieht, im Grunde eine eigentliche Geschichte nicht hat. Nachdem der Verfasser die Erforschung Abessiniens von den ältesten Zeiten bis auf unsere Tage herab geschildert hat, führt er in den ersten vier Abschnitten Land und Leute in einem gedrängten Bilde vor, alles Wesentliche zusammenfassend, was über Geologie und Oberflächengestaltung, über die natürlichen Felsenfestungen und periodisch anschwellenden Ströme, jene Grundursache der Nilüberschwemmungen, was über die klimatischen Verhältnisse und die Vegetationsgürtel, über die Thierwelt jenes interessanten Gebietes gesagt werden kann. Dabei wandert das Volk an uns vorüber mit seinen guten Anlagen und seinem tiefen sittlichen Verfall, seinen verschiedenen Stämmen und Sprachen, Sitten und Gebräuchen. Handel und Industrie finden gleichfalls gebührende Berücksichtigung, nicht minder die religiösen Verhältnisse, das afrikanisch gefärbte Christenthum des Landes mit seiner byzantinischen Scheinrechtgläubigkeit und lasterhaften Priesterschaft. Die Missionsgeschichte, reich an Enttäuschungen und arm an Erfolgen, wird unparteiisch berichtet und dann mit einer Abhandlung über den Landbau und die sozialen Verhältnisse des Landes der allgemeine Theil beschlossen. Nachdem der Leser dergestalt orientirt ist, kann er an der Hand der neuesten Reisenden das weite Land durchwandern; er lernt den Norden wie den Süden kennen, die brennendheißen Küstenstriche und die fieberschwangere, feuchte Kollaregion, hinauf bis zu den schneegekrönten, majestätischen Alpengipfeln. Geleitet von solchen Forschern, deren Schilderungen zu den farbenprächtigsten gehören, die wir über jene fernen Gegenden besitzen, gewinnt der Leser alsobald die vorgeführten Persönlichkeiten um so lieber, je fesselnder deren oft überaus romantische Fahrten sind. Während die älteren Reisenden bereits früher besprochen waren, bieten wir in diesem Abschnitte einen Einblick in das verdienstvolle Wirken der neueren Ländererforscher. Wir lernen den geistreichen und kühnen Franzosen _Guillaume Lejean_ kennen, durchstreifen an der Hand _Werner Munzinger’s_ und der Gefährten des _Herzogs Ernst von Sachsen-Koburg_ die nördlichen Grenzgebiete, die Länder der Bogos und Kunama, begleiten den deutschen Fürsten selbst auf seinen Pürschgängen und Elefantenjagden und werden schließlich durch den englischen Major _W. Cornwallis Harris_...

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Published in the late 19th century, Richard Andree's book is a detailed snapshot of Abyssinia (modern-day Ethiopia) and its neighboring regions. It was written at a time when this part of Africa was largely unknown to the Western public, often shrouded in myth.

The Story

There isn't a fictional plot, but the 'story' is Andree's journey of discovery. He acts as a guide, systematically describing the land—its dramatic highland geography, climate, and major rivers like the Blue Nile. He then introduces the people, their history, social structures, and the powerful monarchy that ruled them. A significant portion of the book focuses on the unique character of Abyssinian Christianity, setting it apart from the rest of the continent. Finally, he surveys the surrounding territories, painting a complete picture of the Horn of Africa at a pivotal moment in history.

Why You Should Read It

What makes this old book compelling is its perspective. You're seeing a sophisticated African civilization through the curious, sometimes biased, but always attentive eyes of a 19th-century European geographer. You can feel his attempt to fit what he's learning into the frameworks of his time. Reading it today, you get a double history lesson: one about Ethiopia, and one about how the West tried to understand it. It’s a primary source that lets you draw your own conclusions.

Final Verdict

This is a perfect pick for readers who love historical travelogues and armchair exploration. It's for anyone interested in the history of Ethiopia, colonial-era perceptions, or just the simple thrill of exploring a 'blank spot' on an old map through words. Be prepared for the writing style of its period, but if you can meet it halfway, you'll find a remarkably detailed portal to another time and place.



📜 Public Domain Notice

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David Moore
1 year ago

Having read this twice, the pacing is just right, keeping you engaged. Definitely a 5-star read.

4
4 out of 5 (1 User reviews )

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