Die moderne Wohnung und ihre Ausstattung by Joseph Aug. Lux

(2 User reviews)   1625
By Abil Kile Posted on Dec 30, 2025
In Category - History
Lux, Joseph Aug. (Joseph August), 1871-1947 Lux, Joseph Aug. (Joseph August), 1871-1947
German
Hey, I just found this wild book from 1904 called 'The Modern Apartment and Its Furnishings' that's basically a time capsule of design anxiety. It's not just about couches and curtains—it's a manifesto about how our homes shape our souls. The author, Joseph August Lux, is on a mission to save society from what he sees as terrible taste and moral decay, all through better furniture choices. Reading it feels like overhearing a passionate argument in a Viennese cafe about whether your armchair is corrupting your character. It's equal parts hilarious, surprising, and weirdly relevant.
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Inhaltsverzeichnisses und der Kapitelüberschriften bleiben unkorrigiert. Die in der ‚Druckfehler-Berichtigung‘ angegebenen Stellen wurden bereits in den Text mit aufgenommen. Desweiteren wurden die folgenden Passagen korrigiert: S. 2: ‚eigenlich‘ → ‚eigentlich‘ S. 3: ‚jahrzehnte lang‘ → ‚jahrzehntelang‘ S. 20: ‚massvoll‘ → ‚maßvoll‘ S. 21: ‚Grosstun‘ → ‚Großtun‘ S. 26: ‚faßt‘ → ‚fasst‘ S. 27: ‚nocht‘ → ‚noch‘ S. 31: ‚Kasetten‘ → ‚Kassetten‘ S. 38: ‚Selbstständigkeit‘ → ‚Selbständigkeit‘ (harmonisiert) S. 40: ‚von einer‘ → ‚vor einer‘ S. 67: ‚politierte‘ → ‚polierte‘ S. 88: ‚achzig‘ → ‚achtzig‘ S. 101: ‚von einen Ort‘ → ‚von einem Ort‘ S. 115: ‚Raum und Mitteln‘ → ‚Raum und Mittel‘ S. 117: ‚aus Maeterlincks mystischen‘ → ‚aus Maeterlincks mystischem‘ S. 120: ‚aßgelenkt‘ → ‚abgelenkt‘ S. 124: ‚vernachläßigt‘ → ‚vernachlässigt‘; ‚unter dem Einfluß gekommen‘ → ‚unter den Einfluß gekommen‘ S. 127: ‚uud‘ → ‚und‘ S. 139: ‚Arbeitstitsch‘ → ‚Arbeitstisch‘ S. 140: ‚austoben‘ → ‚sich austoben‘ S. 145: ‚Sonnenaufgang und -Untergang‘ → ‚Sonnenaufgang und -untergang‘ S. 152: ‚Flaçon‘ → ‚Flacon‘ S. 164: ‚Körber‘ → ‚Körbe‘ S. 167: ‚überflüßig‘ → ‚überflüssig‘ S. 173: ‚der früheren Kapiteln‘ → ‚der früheren Kapitel‘ Gesperrt gedruckte Passagen sind mit Unterstrichen umgeben (_gesperrt_). ################################################################## JOSEPH AUG. LUX DIE MODERNE WOHNUNG UND IHRE AUSSTATTUNG JOSEPH AUG. LUX DIE MODERNE WOHNUNG UND IHRE AUSSTATTUNG MIT 173 BILDERN UND 8 FARBIGEN TAFELN NACH WERKEN UND ENTWÜRFEN VON MODERNEN ARCHITEKTEN UND IHREN SCHULEN 1905 WIENER VERLAG WIEN UND LEIPZIG DRUCK VON W. SCHLENKER, WIEN, IX., WÄHRINGERSTRASSE 26. MEINER FRAU. INHALT. Seite Tradition und Moderne 1 „Schmücke Dein Heim“ 17 Die Ästhetik der Miethswohnung 25 Wände und Decke, Vorhänge und Teppiche 31 Lichtkörper und Heizkörper 39 Vorzimmer und Dienerzimmer 44 Die Küche 50 Ästhetik des Eßtisches 55 Das Speisezimmer 64 Der Salon 69 Wie man Bilder hängt 77 Das Porträt im Wohnraum 84 Plastik im Zimmer 94 Junggesellenheim und Herrenzimmer 100 Das Musikzimmer 112 Schlafzimmer und Bad 121 Das Kinderzimmer 136 Das Spielzeug 144 Das Mädchenzimmer 151 Blumen am Fenster 158 Blumenkörbe 163 Die Offizierswohnung 165 Die Arbeiterwohnung 169 Tradition und Moderne. [Illustration: Panneau von Arch. Max Benirschke, Düsseldorf.] [Illustration: Möbel um 1820. Schloß Wetzdorf.] Ein verblühtes Lächeln von Liebenswürdigkeit und lebensfrohem Behagen ist an den Dingen der Biedermeierzeit abzulesen. Zu den hellgelben Kirschholzmöbeln, oder nachgedunkelten Mahagonimöbeln, zu der unerdenklichen Fülle von Formen, Schränken und Tischen aller Art, Damenschreibtischen und Nähtischen, stummen Aufwärtern und Kommoden, zu den großblumigen Möbelbezügen und den hellen Gardinen, den Blumen am Fenster und den gestickten Glockenzügen, zu all der gefühlsseligen Geburtstagslyrik, welche den Proben des häuslichen Kunstfleißes von den Schlummerkissen bis zu des Hausvaters Samtkäppchen oder Samtpantoffeln, eingewebt war, gehören die Locken an der Schläfe, unter den bebänderten Florentinerhüten hervorquellend, die weißen duftigen Tüllkleider oder schwere Seide in abgetönten sentimentalen Farben, heliotrop, dunkellila, altrosa und schwarz. Schwind’s Frauengestalten mag man sich dabei gerne vorstellen. Der spätgeborene Enkel blickt mit einer gewissen affektierten, halb spöttischen, halb gönnerhaften Überlegenheit, hinter der sich nur allzuoft eine unbefriedigte Sehnsucht verbirgt, auf jene großelterlichen Tage zurück, in denen sich das Bürgertum auf seine Art auslebte, und zu jener Einheit der Lebensäußerungen gelangte, welche die Bezeichnung Stil verdient. Eine spätere Zeit hat diesen Stil »Biedermeier« getauft. In diesem Worte verdichtet sich für uns die Vorstellung einer vollkommen durchgebildeten bodenständigen Kultur, die in ungebrochener Linie von den gewöhnlichen Tageserscheinungen bis zu den Gipfelpunkten, welche die Namen Grillparzer, Schubert, Schwind bezeichnen, emporsteigt. Und ein sonnenhaftes Lächeln umspielt heute alle Lippen, welche dieses Wort nennen. Man war nicht immer so freundlich gesinnt. Die jüngst verwichene Zeit, welche dem Kultus der historischen Stile frönte, hat in das Wort Biedermeier jenes Maß von unsäglicher Verachtung hineingelegt, welche der Kosmopolit, auch der vermeintliche, für das Spießbürgertum immer bereit...

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Published in 1904, this isn't your typical dry design manual. Joseph August Lux writes with the urgency of a reformer. He argues that the cluttered, overly ornate, and poorly made furniture of his era isn't just ugly—it's actively harmful to modern life. For Lux, a truly 'modern' home should be a machine for healthy, efficient, and beautiful living. He champions simple forms, honest materials, and furniture that serves a clear purpose, laying out ideas that would later blossom into the Bauhaus movement.

Why You Should Read It

What's fascinating is the moral weight Lux gives to interior design. He connects a poorly arranged room to a poorly arranged life. His passionate rants against 'useless' decoration and his push for light, air, and simplicity feel surprisingly fresh. You'll catch yourself nodding along, then chuckling at his absolute certainty. It's a peek into the moment when people first started consciously asking, 'How should we live now?' and looking to their surroundings for the answer.

Final Verdict

Perfect for design nerds, history lovers, and anyone who's ever argued about a paint color. You don't need to be an expert. If you enjoy seeing where our modern obsessions with minimalist aesthetics and 'functional' design came from, this is a brilliant and entertaining origin story. It’s a short, fiery book that proves debates about home decor are never just about the furniture.



📢 Usage Rights

This digital edition is based on a public domain text. Distribute this work to help spread literacy.

Jennifer Moore
1 year ago

Fast paced, good book.

Amanda Ramirez
1 year ago

I came across this while browsing and it provides a comprehensive overview perfect for everyone. I couldn't put it down.

4
4 out of 5 (2 User reviews )

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